Kategorie: News

  • Ansgar Brinkmann sagt Servus

    Der weiße Brasilianer bittet ein letztes Mal zum Tanz. Zur Seite stehen ihm am 27. März in der Bielefelder SchücoArena zahlreiche deutsche Fußball- und Sportgrößen.

    Eingeladen zum Abschied des „letzten Straßenfußballers“ sind unter anderem:

    Fredi Bobic, Bernd Schneider, Jürgen Klopp, Thomas Berthold, Matze Hain, Fatmir Vata, Sergej Barbarez, Uwe Bein, Mario Basler, Thomas „Icke“ Häßler, Andreas Möller, Detlev Dammeier und sogar Ex-Box-Weltmeister „Tiger“ Dariusz Michalczewski sowie Ansgars Pendant aus der Welt des Handballs, Stefan Kretzschmar. Trainiert werden die beiden Teams aller Voraussicht nach von Ex-Arminia-Coach Benno Möhlmann und von Jörg Berger. Man darf also gespannt sein, wer alles den Weg in die Bielefelder SchücoArena findet.

    Ein Platz ist in jedem Fall bereits fest reserviert. Wer auf der Auktionsplattform www.sport-auktion.de/Arminia_Bielefeld den Zuschlag erhält, zaubert Ende März mit dem Team „Ansgar Brinkmann“. Ein Einsatz im Spiel ist  garantiert, wie lange der Glückliche zum Einsatz kommt, das entscheidet der Trainer. Im Auktionspaket enthalten ist darüber hinaus eine Sitzplatzkarte für eine Begleitperson und eine Einladung für zwei Personen zur „Players Party“ im Anschluss.

    Tickets für 5 Euro (Stehplatz) beziehungsweise 8 Euro (Sitzplatz) sind ab Freitag, dem 13. März, 9:00 Uhr im Arminia Fan- und Ticketshop in der SchücoArena erhältlich. Die Partie wird am 27. März um 19:30 Uhr angepfiffen.

    Übrigens spielt Ansgar nicht nur ein letztes Mal für die Galerie, sondern auch für einen guten Zweck: Nach Abzug aller Kosten, die die Austragung der Partie mit sich bringt, wird der gesamt Erlös den „Alm-Rollis“ zukommen. Der erste Bielefelder Behinderten-Fanclub ist seit 2001 fester Bestandteil der schwarz-weiß-blauen Fanszene und begleitet Arminia regelmäßig zu Heim- und Auswärtsspielen.

  • ASC Veranstaltung „Hinter den Kulissen“

    Es erwarten Euch wieder spannende Interviews mit interessanten Gästen sowie lecker Essen und Getränke.

    Eintrittskarten sind ab dem Spiel gegen Frankfurt und bei jedem anderen Heimspiel am ASC-Pavillon oder ab dem 9.3. in der DSC-Geschäftsstelle bei Nadja Kirschberger, gegen Vorlage des Mitgliedsausweises, erhältlich. Preis pro Karte: 5,- Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

    Beginn der Veranstaltung: 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

  • Informationen zu 50 + 1

    Gemeinsam initiiert von den bundesweit aktiven Organisationen „Unsere Kurve“, „B.A.F.F.“ und „ProFans“ findet derzeit vereinsübergreifend eine Unterschriftenaktion statt, deren Ziel es ist, der DFL zu verdeutlichen, wie wichtig Vereinsmitgliedern und Fans der Erhalt der „50+1“-Regel in ihren sowie den DFB-Statuten ist. Auch der ASC beteiligt sich als „Unsere Kurve“- Mitglied an dieser Aktion und bietet jedem Fan an jedem Spieltag der Hinrunde die Möglichkeit, diese Aktion zu unterstützen. Erfahre hier mehr über die Hintergründe und warum gerade „50+1“ für den deutschen Fußball so wichtig ist.

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    Was bedeutet „50+1“?
    Seit jeher ist der deutsche Vereinsfußball so aufgebaut, daß die Vereine selbst die sie betreffenden Entscheidungen fällen können. Sei es, welche Spieler für sie spielen sollen bzw. finanzierbar sind, welche Gelder für welche Baumaßnahmen zur Verfügung stehen, welche Personen eine leitende Funktion im Verein innehaben sollen oder welcher Standort des eigenen Stadions in Frage kommt.
    In den letzten Jahren haben viele Lizenzvereine ihre Strukturen so verändert, daß nun viele dieser Entscheidungen von ausgegliederten Kapitalgesellschaften beeinflusst werden oder sogar von diesen übernommen wurden. In den meisten Fällen hat der zugehörige Verein zumindest noch die Oberaufsicht über die Geschäfte der Kapitalgesellschaft, was wesentlich durch den Besitz der Mehrheitsanteile (also 50% plus 1 Stimme) an den „Tochterunternehmen“  gesichert ist.
    Die jüngsten Entwicklungen zeigen, daß insbesondere diejenigen Vereine, deren Umstrukturierung besonders weit vorangeschritten ist und deren eigener Einfluß auf die ausgegliederte Kapitalgesellschaft besonders gering ist, das Ziel verfolgen, ihre (Aktien-) Mehrheiten verkaufen zu dürfen. Dies hat für sie den Vorteil, daß sie den Wert der Aktien steigern können, den Verein für Sponsoren attraktiver machen und durch das zusätzliche Geld angepeilte sportliche Erfolge vermeintlich schneller verwirklichen können – ohne wesentlichen Einfluß einzubüßen, der bei ihnen ohnehin nicht mehr vorhanden ist.

    Warum wird der Verein attraktiver, wenn „50+1“ fällt?
    Sobald es einem Sponsor, Mäzen oder sonstigem Geldgeber möglich ist, auch Entscheidungen im operativen Geschäft treffen zu können, wird er sein Geld lieber in einen solchen Verein stecken als in einen, dem er nur Geld geben darf ohne selbst Einfluß zu nehmen.
    Bisher verhindert die Lizenzauflage „50+1“ der DFL, daß eine solche Konkurrenzsituation entsteht (abgesehen von einigen Grenzfällen und Ausnahmen). Sollte diese jedoch fallen, werden nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage nicht nur einzelne Vereine den Verlockungen des schnellen Geldes folgen, sondern – wie es auch in der Vergangenheit (z.B. bei den Stadionnamen) immer wieder zu beobachten war – nach und nach der Großteil dem Beispiel der „freiwilligen Vorreiter“ folgen.
    Steht die sportliche Konkurrenzfähigkeit auf dem Spiel, werden viele Vereine, die eigentlich Mehrheitseigner bleiben wollten, vermutlich schwach werden und „ihre“ Kapitalgesellschaft verkaufen – und damit sowohl ihr sportliches Aushängeschild Profimannschaft als auch die eigene Zukunftsgestaltung.

    Und was ist daran so schlimm?
    Unter den verkauften Vereinen wird es einige geben, die vom Mehrheitseigner aus Fansicht durchaus sinnvoll geführt werden, jedoch auch solche, die als prestigeträchtiges Werbespielzeug oder zusätzliche Einnahmequelle missbraucht werden. Beispielsweise der FC Chelsea ist zwar durch die ständigen Finanzspritzen des Eigentümers sportlich erfolgreich und erscheint besonders finanzstark, hat selbst aber über 900 Millionen € Schulden und könnte sich aus eigener Kraft nicht retten, wenn der Geldgeber einmal sein Interesse am Verein verlieren würde.
    Dieser Gefahr ist nicht nur Chelsea dauerhaft ausgesetzt, in Spanien sind bereits einige Clubs durch ähnliche Abhängigkeiten aus dem Spitzensport verschwunden (Real Sociedad San Sebastian, Alaves..), weitere Vereinsinsolvenzen werden aufgrund der Immobilienkrise, die die spanischen Vereinseigner überproportional betrifft, erwartet.

    Auch in Deutschland wäre der Vereinsfußball in absehbarer Zeit überwiegend dem Wohlergehen sowie dem Gutdünken der Sponsoren, Mäzene und Investoren unterworfen, welche naturgemäß meist andere Ziele verfolgen als traditionsbewusste Vereinsanhänger, also u.a. wir Fans.
    Heute haben die Vereine und auch wir als Vereinsmitglieder noch die Möglichkeit, auf die Entscheidungen der Kapitalgesellschaften Einfluß zu nehmen. Sollte ein Verein jedoch keine Anteilsmehrheit mehr an seiner Kapitalgesellschaft besitzen, fällt diese Möglichkeit weg. Wir als Mitglieder und Fans wären somit zu unmündigem, klatschendem Beiwerk degradiert – vergleichbar mit der Fansituation in England, wo Faninteressen (wenn überhaupt) nur aufgrund des Good-Will der Investoren berücksichtigt werden.

    Interessenskonflikte sind bereits heute, also bei bestehender „50+1“-Regel, deutlich spürbar:
    Werbebanden verdrängen die Zaunfahnen der Fans, sponsorenbedruckte Trikots werden nach Vorbild der Fanchoreographien über die Blöcke gezogen, zu Sponsorenabenden erscheinen komplette Kader während Fanfeiern zum Teil ignoriert werden, für Sponsoren werden immer mehr Räume in den Stadien geschaffen während die Bereiche der aktiven Fans immer kleiner werden.
    Dabei ist diese Entwicklung nicht kategorisch als schlecht zu beurteilen, da in gewisser Weise alle Seiten voneinander profitieren können, wenn ein ausgewogenes Mittelmaß gefunden wird und für alle Beteiligten Bedingungen geschaffen werden, die ihren Bedürfnissen entsprechen.
    Hierfür müssen jedoch alle Seiten Einflussmöglichkeiten besitzen, um ihren Anliegen auch Gehör verschaffen zu können – was wiederum am Effektivsten durch die „50+1“-Regel sichergestellt werden kann.

    Somit gilt es für alle Fans des Vereinsfußballs, alles in unserer Macht Stehende dafür zu tun, daß diese Regel auch in Zukunft Bestand haben wird! Für die langfristigen Interessen des deutschen Vereinsfußballs, für jeden einzelnen Verein und besonders für unseren geliebten DSC Arminia Bielefeld kann es nur heißen:

    „50+1 muß bleiben!!“

    Bitte unterstütze diese Aktion mit Deiner Unterschrift.
    Diese kannst Du jederzeit bei uns am ASC-Stand oder am Fanmobil abgeben, wir werden sie zusammen mit Unterschriftenlisten anderer Vereine an die DFL übergeben, um dieser zu verdeutlichen, wie wichtig uns allen der Erhalt der Regelung ist.

  • Unterschriftenaktion: 50 + 1 muss bleiben

    DFL, Sie haben Post: „50+1 muß bleiben!“

    Zum Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach weitet der ASC seine Aktionen zum Erhalt der „50+1-Regel“ aus und verteilt über 5.000 Postkarten im Stadion. Dies wird an Aktionsständen sowohl unter der Südtribüne als auch im Bereich der Westtribüne  jeweils neben dem  ASC-Pavillon am Haupteingang geschehen. An diesen Ständen können die Karten direkt ausgefüllt und abgegeben werden.

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    Die Postkarten sind bereits an die DFL in Frankfurt adressiert und drücken den Wunsch zahlreicher Vereinsmitglieder und Fans aus, die „50+1-Regel“ zum Wohle der Vereine in Deutschland zu erhalten. Diese bei DFB und DFL festgeschriebene Regel besagt, dass Vereine immer „50% plus eine Stimme“, also die effektive Anteilsmehrheit, an ihren Kapitalgesellschaften halten müssen – sofern sie ihre Profimannschaft in einer solchen ausgegliedert haben. Wir sehen „50+1“ als unverzichtbar an, um die Selbstbestimmung des Vereins und die Mitbestimmung seiner Mitglieder auch in Zukunft zu sichern. Ebenso ist es sinnvoll, den Einfluss von außenstehenden Investoren deutschlandweit in einem von Vereinsseite kalkulierbaren Rahmen zu begrenzen, um existenzbedrohende Abhängigkeiten von einem einzigen Großinvestor zu vermeiden.
    Da Hannover 96 bereits angekündigt hat, gegen einen Erhalt der Regel gerichtlich vorgehen zu wollen, sehen wir nach wie vor eine erhebliche Notwendigkeit zu verdeutlichen, wie breit die Ablehnung gegenüber „englischen Verhältnissen in Deutschland“ ist.

    Dabei beteiligt sich der ASC an der durch die überregionalen Fanorganisationen „Unsere Kurve“, „B.A.F.F.“ und „ProFans“ ins Leben gerufenen Protestaktion. Bundesweit werden in diesen Wochen über 250.000 Postkarten in den Stadien verteilt. Jede Einzelne Karte, die die DFL erreicht, trägt zum Erfolg der Aktion und damit zu gesteigerten Bemühungen zum Erhalt der „50+1-Regel“ bei.

    Daher unsere Bitte und unser Angebot: Unterstütze diese Aktion mit deiner Karte!

    Darüber hinaus werden weiterhin an allen Ständen des ASC weiterführende Infomaterialien sowie Unterschriftenlisten „50+1 muß bleiben!“ ausliegen. In diese Listen kann sich jeder, dem der Erhalt von „50+1“ wichtig ist, zusätzlich eintragen um seiner Stimme Gehör zu verschaffen.

  • Vorverkauf Weihnachtsfeier

    Karten sind zu jedem Heimspiel am Pavillon erhältlich.
    Ansonsten in der Geschäftsstelle des DSC (alter FanShop) bei Nadja Kirschberger.

  • Ü55 bei Meyer Werft „angedockt“

    Einen interessanten Tag verbrachten 26 Teilnehmer der älteren Supporter „ASC-Ü55“ am 23.09.2008 mit der Besichtigung der Meyer Werft in Papenburg. Bei einer gut zweistündigen Führung durch die Welt der Kreuzfahrt- und Containerschiffe, Gastanker, Tiertransporter und Fähren wurden die Ausmasse der bisherigen Vorstellungen in Sachen Höhe und Breite in andere Dimensionen verlegt. In zwei überdachten Trocken-Docks wurde gezeigt, warum die Werft im internationalen Vergleich zu den modernsten ihrer Art gehört. So wird einerseits noch an der fast fertigen AIDAluna „gebastelt“, andererseits stehen aber schon erste Teile für weitere AIDA Neubauten bereit und werden Stück für Stück zusammengesetzt. Bei einer Hallengrösse von 384 m Länge, 125 m Breite sowie 75 m Höhe (entspricht der dreifachen Höhe der neuen Osttribüne) ist das für die Meyer Werft „die normalste Sache der Welt“. Um immer den Anforderungen der Auftraggeber gerecht werden zu können, wird eines der Trocken-Docks gerade auf 500 m verlängert.

    Zeitgleich wird an vier Neubauten gearbeitet. Am Sonntag den 28.9.2008 wird übrigens das bisher grösste je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff, die „Celebrity Solstice“ (122.000 BRZ), die MEYER WERFT in Richtung Nordsee verlassen. Über 2.000 Menschen – Mitarbeiter von Meyer und div. Subunternehmern – erkennbar durch verschieden farbige Helme –  „wuseln“ als „Miniaturausgaben“ in den Docks herum. Ein beeindruckendes Bild! Riesengrosse Kräne mit enormer Tragkraft setzen die in Eigenarbeit  vorgefertigten Schiffsteile genau an den von Ingenieuren vorbestimmten Plätzen in den Docks ab, an denen dann geschweisst, geschraubt und ausgebaut wird, bis nach ca. einem Jahr Bauzeit auf den Tag genau z.B. ein fertiges Kreuzfahrtschiff daraus wird. Jeder Tag Verzögerung würde eine Konventionalstrafe von ca. Euro 200.000,- bedeuten.  Die Ü55 konnte in diesem Rundgang durch die Meyer Werft die Gedanken auf die Weltmeere schweifen lassen und wurde erst auf der regenreichen Rückfahrt nach Bielefeld wieder von der Wirklichkeit eingeholt.

    Die nächste Veranstaltung der „Ü55“ ist im übrigen auch schon geplant – am 14.10. laden wir zu einer exklusiven Stadionführung ein. Näheres findet Ihr in unserem Kalender.
    Bei weiteren Fragen könnt Ihr jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen: uli.seibt@arminia-supporters-club.de

  • Neuer Videopodcast 19/05

    Weihnachtsfeier verpasst? Fanparty mit dem HSV nicht erlebt? Schade, aber durch unseren neuen Videopodcast 19/05 habt Ihr ab jetzt die Möglichkeit, noch besser über die Veranstaltungen des ASC informiert zu werden. Daneben werden wir uns in regelmäßigen Abständen weiteren fanspezifischen Themen widmen. Ebenso, wie natürlich durch die Zusammenarbeit mit dem DVD-Team „100 Jahre Leidenschaft“ – der Firma in4media – auch sicherlich einige Themen aus der Vergangenheit unserer Blauen genauer betrachtet werden – Stichwort Nostalgie!

    In der ersten Ausgabe zeigen wir Euch ein paar Eindrücke zum vergangenen Heimspiel gegen den HSV mit anschliessender Fanparty. In der Oktober-Ausgabe werden wir Euch dann über unsere Infoveranstaltung „Hinter den Kulissen“ in den Katakomben der Sparrenburg informieren. Da diese Veranstaltung ja bereits „ausverkauft“ ist, können alle diejenigen, die sich zu spät angemeldet haben bzw. keinen Platz mehr bekamen, Auszüge aus den Interviews mit Uli Zwetz und Rainer Schonz ansehen.

    Wir wünschen Euch viel Spass mit unserem neuen audiovisuellem Service. Anregungen für neuen Themen oder Interview-Vorschläge nehmen wir gerne auf!

  • Infoabend Ü55 und Anmeldemöglichkeit für die Besichtigung der Meyer-Werft

    Vor kurzem wurde die ASC-Ü55 Gruppe gegründet. Diese richtet sich speziell an ASC-Mitglieder ab Geburtsjahrgang 1953. Unsere Ideen möchten wir gerne an einem Infoabend vorstellen. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. An diesem Abend gibt es auch noch die Möglichkeit, sich für unsere erste Aktion, eine Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg anzumelden.

    Infoabend am 18.9.2008 ab 19 Uhr im 16ner (ehemals Fast4Ward-Lounge in der alten Haupttribüne) der SchücoArena.

    Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg am 23.9.2008, Abfahrt 9:30 vom Almparkplatz an der SchücoArena, Besichtigung ca. 2,5 Std., Kostenbeitrag: 5 Euro.
    Anmeldung auch unter: uli.seibt@arminia-supporters.de , telefonisch: 0521/96611243, per Fax: 0521/96611333 oder Samstag beim Heimspiel gegen Köln am ASC Pavillon.                  

  • Nachbericht – Rundum informiert

    Gut 30 Fans und Mitglieder des DSC Arminia Bielefeld nutzten am gestrigen Mittwoch die Gelegenheit, detailreiche Hintergrundinformationen zu erfahren und ihr eigenes Wissen rund um die Neufassung der Stadionverbotsrichtlinien zu erweitern.


    Der Arminia Supporters Club und die Interessengemeinschaft „Unsere Kurve“ erläuterten gemeinsam mit Markus Bliemetsrieder (Jurist, Unsere Kurve, mitverantwortlich für die Erarbeitung der neuen Richtlinien), Thoren Düsenberg (Szenekundiger Beamter Polizei Bielefeld), Jörg Hansmeier (Fanprojekt Bielefeld), Bianca Hupe (Bundespolizei) sowie Christian Venghaus (Fanbeauftragter Arminia Bielefeld) anschaulich die „trockene Theorie“ sowie die praktische Umsetzung speziell in Bielefeld. Dabei wurde sehr deutlich, daß die intensive und gute Zusammenarbeit der hier involvierten Personen und Institutionen einen wesentlichen Anteil an der geringen Zahl notwendig werdender Stadionverbotsaussprachen im Umfeld der Arminia tragen und dies wirklich erst als letzte mögliche Prävention in Erwägung gezogen wird. Denn auch dies wurde klar: Wenn Stadionverbote als Strafe eingesetzt werden, wird das eigentliche Ziel dieser und des Sicherheitskonzepts des DFB verfehlt und zusätzliche Aggression geschürt.

    Zahlreiche Fragen konnten darüber hinaus direkt an die Anwesenden gestellt werden, sodaß neben der reinen Stadionverbotssituation auch Themen wie beispielsweise Probleme rund um die „Datei Gewalttäter Sport“ kontrovers diskutiert wurden. Ebenso kam hier deutlich hervor, wie schwer es selbst bei im Bundesvergleich vorbildlicher Umsetzung der neuen Richtlinien – und dies schon lange bevor sie in Karft traten – ist, in allen Bereichen gefühlte Einzelfallgerechtigkeit und damit noch größere Akzeptanz zu erreichen. Dies kann nur gelingen, wenn die guten Bedingungen immer weiter verbessert werden und sich alle Seiten im konstruktiven Dialog auf Augenhöhe darum bemühen.

  • Rundum informiert – Thema: Stadionverbot

    Am 3.9.2008 veranstaltet der Arminia Supporters Club in Kooperation mit der Interessengemeinschaft „Unsere Kurve“ ab 19.00 Uhr einen Infoabend zum Thema Stadionverbot im 16er der SchücoArena. Hierzu sind alle interessierten Mitglieder und Fans herzlich eingeladen, der Eintritt ist kostenlos.

    Was bedeutet Stadionverbot? Warum gibt es Stadionverbote? Was muß passieren, bevor ein Stadionverbot ausgesprochen wird? Wer entscheidet, wofür ein Stadionverbot ausgesprochen werden soll? Warum kommt es immer wieder vor, daß Stadionverbote völlig ungerechtfertigt ausgesprochen werden? Wie wird speziell in Bielefeld mit Stadionverboten umgegangen?
    Diese und noch viele andere Fragen beschäftigen Fußballfans immer wieder, wenn es um das Thema Stadionverbote geht. Dazu kommen seit Beginn dieses Jahres viele Fragen, die sich mit der Neufassung der Stadionverbotsrichtlinien befassen: Was hat sich überhaupt geändert? Wann kommt ein Stadionverbot auf Bewährung in Frage? Was bedeutet das Anhörungsrecht für Fans und Vereine? Warum ist eine flexible Dauer von maximal 3 Jahren sinnvoll? Warum kann man durch die neuen Richtlinien mehr Einzelfallgerechtigkeit erhoffen? 

    In den Medien wird meist nur sehr undifferenziert über Verbote berichtet und viele Aspekte, die für uns als Fan eine wichtige Rolle spielen, finden oft keine Berücksichtigung. In der Öffentlichkeit entsteht hierdurch schnell eine verzerrte Wahrnehmung und viele Fragen bleiben unbeantwortet – selbst wenn man sich genauer mit dem Thema auseinandersetzt, fällt es schwer, die vielen rechtlichen und praktischen Feinheiten zu erfassen.

    Um genau diese Fragen zu beantworten, einen umfassenden Überblick über die weitreichende Thematik zu bieten, sowie euch die Möglichkeit zu geben, eure Fragen direkt an kompetente Gesprächspartner zu richten, laden wir euch ein, am ersten „rundum-informiert“-Abend des ASC teilzunehmen: 
    Am 03.09. werden euch Markus Bliemetsrieder (Jurist „Unsere Kurve“), Thoren Düsenberg (Szenekundiger Beamter Polizei Bielefeld), Jörg Hansmeier (Fanprojekt Bielefeld), Bianca Hupe (Bundespolizei) und Christian Venghaus (Fanbeauftragter DSC) ab 19 Uhr Antworten zu euren offenen Fragen geben sowie über ihre persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit Stadionverboten berichten.  

    Während des Abends gibt es Getränke zu fanfreundlichen Preisen, der Eintritt ist für alle frei!
    Der Einlaß beginnt um 18.30 Uhr.

    Wenn euch bereits jetzt spezielle Fragen besonders interessieren, könnt ihr uns diese auch schon zusammen mit der Anmeldung mitteilen. Wir versuchen diese dann bereits im Vorfeld zu berücksichtigen.
    Anmeldung und Fragen an:
    polenz@arminia-supporters.de

    Zukünftig soll „rundum informiert“ in regelmäßigen Abständen stattfinden und wichtiges Hintergrundwissen zu unterschiedlichen Themen für jeden Fan einfach und schnell zugänglich machen…